Format · Gruppentraining

Kommunikationstraining

Im Training übst du echte Sätze in echten Situationen, mit echtem Gegenüber. Halbtages- oder Tages-Format, offen für Einzelpersonen oder Inhouse für Teams. Theorie ist Beigemüse, nicht Hauptgang. Gedacht für Fach- und Führungskräfte, die Feedback geben, Konflikte klären und schwierige Gespräche souverän führen müssen.

Säule Kommunikation
Diagnose

Wann ein Kommunikationstraining statt 1:1

Drei Anlässe, bei denen die Gruppe der bessere Hebel ist.

01

Dein Team soll gleichermaßen aufgestellt sein

Wenn drei Leute in einer Führungsrolle ähnliche Gespräche führen müssen, ist Einzelarbeit teuer und langsam. Im Inhouse-Training arbeitet das Team an denselben Mustern, bekommt ein gemeinsames Vokabular für gute Kommunikation auf Augenhöhe und merkt im Alltag, wenn das Kommunikationsverhalten zurückfällt.

02

Du brauchst Übung in geschütztem Raum

Wertschätzendes Feedback geben, ein Kritikgespräch führen, eine unbequeme Ansage machen. Im Alltag hast du genau einen Versuch. Gerade in schwierigen Situationen zählt, dass du die Sätze schon einmal gesagt hast. Im Training kannst du eine Szene fünfmal spielen, mit unterschiedlichen Sätzen, und im Detail nachjustieren, was funktioniert hat und was nicht.

03

Du willst von anderen Branchen lernen

Im offenen Format sitzt die Agentur-Chefin neben dem Klinik-Oberarzt und dem Startup-Gründer. Dasselbe Muster zeigt sich in drei Kontexten und wird dadurch greifbar, und deine Souveränität in vergleichbaren Alltagssituationen wächst. Das ist ein Effekt, den kein 1:1-Setting liefert.

Was hier passiert

Fallarbeit statt Frontalvortrag

Kein Standard-Curriculum. Die Fälle kommen aus der Woche der Teilnehmenden.

Eine Folie pro Konzept, vier Übungen pro Konzept. Wer am Ende des Tages keine drei Sätze hat, die er Montag testen kann, hat das falsche Training besucht.

Ein Kommunikationstraining ist ein Format, in dem Fach- und Führungskräfte schwierige Gespräche an echten Fällen üben, statt Theorie über Kommunikation zu hören. Oft wird es auch als Seminar oder Workshop bezeichnet. Der Anspruch bleibt praxisnah, mit klarem Praxisbezug zum Arbeitsalltag.

Wir starten den Trainings-Tag mit den realen Situationen der Teilnehmenden. Welches Gespräch steht in den nächsten zwei Wochen an? Welche Konstellation kostet am meisten Energie? Diese Fälle sind das Material.

Ich gebe das Konzept, das gerade trägt: Vier Ohren, wenn das Problem auf der Beziehungsebene liegt. Eskalationsstufen, wenn es um Konfliktverlauf geht. Selbst-Klärung, wenn jemand vor einem Gespräch innerlich nicht sortiert ist. Das Konzept dauert zehn Minuten. Dann übst du.

Die Themen kommen aus dem Alltag von Führungskräften: wertschätzendes Feedback geben, ein Kritikgespräch führen, einen Konflikt im Team deeskalieren, eine unbequeme Entscheidung klar vertreten. Du trainierst aktives Zuhören und gezielte Fragetechniken, schärfst deinen eigenen Kommunikationsstil und deine Rhetorik und bleibst auch in schwierigen Gesprächssituationen souverän. So erkennst du ein Missverständnis früh, hältst das Gespräch konstruktiv und kommunizierst auch unter Druck kommunikativ klar.

Rhetoriktraining oder Rhetorikseminar nennen manche das, andere Präsentationstraining. Bei uns ist das kein eigenes Format, sondern ein Themenfeld innerhalb des Kommunikationstrainings: dieselbe Fallarbeit, nur mit Fokus auf Auftritt und Wirkung vor Publikum statt auf das Gespräch unter vier Augen.

Ob als offenes Kommunikationstraining für Einzelpersonen oder als Inhouse-Training für ein ganzes Team, der Aufbau bleibt gleich: kurze Theorie, langes Üben, konkrete Sätze für die nächste Woche.

Ablauf

Arbeitsformat: So läuft ein Kommunikationstraining

Vier Phasen, unabhängig vom Format. Bei Inhouse ist der Übungsanteil höher, weil das Team einen gemeinsamen Alltag teilt.

01

Bedarfsklärung

Im Vorgespräch klären wir: Welche Situationen kommen im Team wieder? Was hat im letzten Quartal nicht funktioniert? Welche Sätze wollen die Teilnehmenden nach dem Tag wirklich können?

02

Vorbereitung

Du oder die Teilnehmenden bekommen vorab zwei kurze Aufgaben: eine reale Situation aus der eigenen Woche aufschreiben und eine Frage formulieren, die im Training beantwortet werden soll. Das verkürzt die Aufwärmphase am Trainings-Tag massiv.

03

Trainings-Tag

Halbtag oder Tag, je nach Tiefe. Drei bis fünf praktische Übungen, jede mit kurzer Theorie und langem Üben, die deine Kommunikationsfähigkeiten Schritt für Schritt aufbauen. Du gehst mit konkreten Sätzen raus, die du in der nächsten Woche testest, und mit dem Wissen, woran du gemerkt hast, dass sie funktionieren.

04

Follow-up

Vier bis sechs Wochen später eine kurze Session. Was ist hängen geblieben? Wo ist die Praxis kniffliger als die Übung? Im Inhouse-Format meist als 90-Minuten-Reflexion, im offenen Format als 1:1-Mini-Coaching.

Zwischen Trainings-Tag und Follow-up passiert die eigentliche Arbeit. Im Meeting am Montag, im Mitarbeitergespräch am Mittwoch, in der Eskalation am Freitag. Genau dafür ist das Format gebaut.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Kommunikationstraining

Was Teilnehmende vor der Buchung am häufigsten wissen wollen.

Was kostet ein Kommunikationstraining?

Der Preis hängt vom Format ab: Halbtag oder ganzer Tag, offenes Training oder Inhouse für ein ganzes Team. Inhouse rechnet sich pro Tag, das offene Format pro Person. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir den Umfang, danach bekommst du ein konkretes Angebot.

Wie lange dauert ein Kommunikationstraining?

Ein Halbtag umfasst rund vier Stunden, ein ganzer Trainings-Tag sieben bis acht. Vier bis sechs Wochen später folgt eine kurze Follow-up-Session, in der wir prüfen, was im Alltag hängen geblieben ist und wo die Praxis kniffliger war als die Übung.

Für wen ist das Kommunikationstraining geeignet?

Für Fach- und Führungskräfte, die Gespräche führen, in denen es auf jedes Wort ankommt: Feedback, Kritikgespräche, Konfliktgespräche, schwierige Ansagen. Im Inhouse-Training arbeitet ein ganzes Team an denselben Mustern. Im offenen Format kommen Einzelpersonen aus Agentur, Startup, Klinik und Mittelstand zusammen. Ob du als Führungskraft selbst Mitarbeitergespräche führst oder in der Personalentwicklung als HR-Verantwortliche eine Weiterbildung für Führungskräfte und Mitarbeitende suchst, das Format passt sich an.

Was ist der Unterschied zwischen Inhouse-Training und offenem Training?

Beim Inhouse-Training arbeitet ein Team an seinen eigenen Fällen und baut ein gemeinsames Vokabular auf, das im Alltag trägt. Beim offenen Training lernst du an den Situationen anderer Branchen und siehst dasselbe Muster in mehreren Kontexten. Inhouse hat den höheren Übungsanteil, das offene Format die größere Perspektivenvielfalt. In beiden Formaten arbeitest du in einer kleinen Lerngruppe. Nach jeder Übung folgt eine gemeinsame Reflexion. Gerade beim Konfliktmanagement verbessert das spürbar das Betriebsklima.

Welche Themen behandelt ein Kommunikationstraining?

Die Themen kommen aus den realen Situationen der Teilnehmenden. Häufig sind das wertschätzendes Feedback, Konfliktgespräche und Eskalationsstufen, Gesprächsführung im Mitarbeitergespräch und die innere Klärung vor einem schwierigen Gespräch. Wir nutzen Fallbeispiele und Rollenspiele, echte Praxisfälle und konkrete Gesprächstechniken, bis das neue Kommunikationsmuster sitzt und du klarer kommunizieren kannst. Statt eines festen Curriculums liefere ich das Konzept, das den jeweiligen Fall trägt.

Was ist das Lernziel eines Kommunikationstrainings?

Du sollst Gespräche führen können, die vorher Energie gekostet haben. Konkret: aktives Zuhören, gezielte Fragetechniken, klar und wertschätzende Sprache und auch in Konflikten souverän bleiben. Am Ende nimmst du konkrete Sätze mit, die du im Berufsalltag sofort einsetzt. So kommunizierst du effizient, auch wenn ein Gespräch eng wird.

Ist ein Kommunikationstraining ein Seminar oder ein Training?

Die Begriffe meinen dasselbe Format. Ob Kommunikationsseminar, Schulung oder Weiterbildung, entscheidend ist das Arbeitsformat: Üben statt Zuhören. Kurze fachliche Impulse, dann viel Praxis. Als Inhouse-Schulung lässt es sich auf die Bedarfe deines Teams und eure Unternehmenskultur zuschneiden.

Findet das Training online oder vor Ort statt?

Beides ist möglich. Inhouse-Trainings finden meist vor Ort beim Team statt, weil der geschützte Raum und die direkte Übung dort am stärksten wirken. Einzel-Sessions und Follow-ups laufen auf Wunsch online.

Wenn 1:1 besser passt

Kommunikations-Coaching

Wenn du ein konkretes Gespräch nächste Woche hast oder ein Muster brechen willst, das nur dich betrifft, ist Einzelarbeit der schnellere Weg. Drei bis fünf Sessions im Rhythmus von zwei bis drei Wochen.

Bereit für ein Erstgespräch?

Fünfzehn Minuten, kostenlos. Du erzählst, was im Team oder bei dir gerade ansteht. Ich sage dir, ob Training, 1:1-Coaching oder Inhouse für dich passt.