Bei einem Open-Training kennen sich die Teilnehmenden nicht. Sie nehmen Konzepte mit, die sie zu Hause anwenden, jeder in seinem Kontext. Das wirkt, aber es wirkt einzeln.
Bei einem Inhouse-Training nehmen sieben Leute dieselben Konzepte mit, die sie ab dem nächsten Montag im selben Meeting anwenden. Wenn jemand zurückfällt, merken es die anderen. Wenn jemand einen Satz testet, der trägt, lernen die anderen mit. Das ist der eigentliche Hebel.
Zwei Aufbauten sind möglich. Im ersten üben Führungskraft und Team gemeinsam statt nacheinander in getrennten Gruppen. Wertschätzung wird dann in beide Richtungen geübt, und wer zurück an den Schreibtisch geht, trifft auf Leute, die dieselben Sätze kennen. Das ist der Aufbau, bei dem das Geübte am ehesten den Trainingsraum verlässt. Im zweiten arbeitet ein Führungsteam unter sich, weil manche Fälle vor der eigenen Mannschaft nicht besprochen werden können. Welcher zu eurer Lage passt, klären wir im Bedarfsgespräch.
Die beiden Trainingstage liegen mehrere Wochen auseinander. Wissen hält sich über zwei Tage gut. Verhalten ändert sich später, im Alltag, wenn niemand mehr danebensteht und der Ärger echt ist. Die Wochen zwischen den Tagen sind der Teil, in dem das Geübte auf Widerstand trifft, und Tag 2 arbeitet an genau diesem Widerstand.