Bei einem offenen Training kennen sich die Teilnehmenden nicht. Sie nehmen Werkzeuge mit, die sie zu Hause anwenden, jeder in seinem Kontext. Das wirkt, aber es wirkt einzeln.
Bei einem Inhouse-Training nehmen fünf bis acht Führungskräfte dieselben Werkzeuge mit, die sie ab dem nächsten Montag im selben Meeting anwenden. Wenn jemand zurückfällt, merken es die anderen. Wenn jemand eine Bewegung macht, die trägt, lernen die anderen mit. Das ist der eigentliche Hebel.
Die Trainingstage liegen mehrere Wochen auseinander. Wissen hält sich über zwei Tage gut. Verhalten ändert sich später, im Alltag, wenn niemand mehr danebensteht und die Lage echt ist. Die Wochen zwischen den Tagen sind der Teil, in dem das Geübte auf Widerstand trifft, und der Folgetag arbeitet an genau diesem Widerstand.
Manche kennen dieses Format eher als Führungskräfteseminar. Gemeint ist dasselbe: ein ganzes Führungsteam arbeitet gemeinsam an denselben Werkzeugen, nicht einzelne Personen nacheinander.
Es gibt einen zweiten Aufbau, den ich anbiete: Führungskraft und Team üben gemeinsam statt nacheinander in getrennten Gruppen. Wertschätzung wird dann in beide Richtungen geübt, und wer zurück an den Schreibtisch geht, trifft auf Leute, die dieselben Sätze kennen. Das ist der Aufbau, bei dem das Geübte am ehesten den Trainingsraum verlässt. Ob er zu eurer Lage passt, klären wir im Bedarfsgespräch.